Als ‘Fränkin‘, wollte ich ursprünglich lediglich das inhärente Leuchten der Kirschblüten zeigen, das Wesenhafte in der Natur fotografieren. Meine Vision ist, dass sich Menschen durch die bezaubernde Schönheit in die Natur verlieben. Dann wies mich das Tourismusbüro Franken darauf hin, dass ich eigentlich eine Dokumentation über eine aussterbende Kulturlandschaft mache. Endangered durch Chemie also nicht nur die Bienen und Insekten und damit auch die Vögel, endangered auch die alte Kulturlandschaft Frankens durch das Abholzen der Hochstämme und ihren Ersatz durch Industrieplantagen mit weitreichenden Folgen für die wasserarme Umgebung, auch für den Tourismus. Ein Buch ist in Arbeit. Sinn ist, emotional die Menschen zu berühren und über diese Themen bewusst zu machen, das Verhalten als Verbraucher zu überdenken.

WO?

In der Fränkischen Schweiz, hier stehen 200.000 Kirschbäume

Rund um’s Walberla, dem ‘heiligen Berch‘ Frankens, Kreis Forchheim, Pretzfeld, Trubachtal, Egloffstein und evl. Kalchreuth (Nähe Nürnberg) – hängt vom Wetter ab, da outdoor: Kirschblüte und Kirsch-Ernte

 

WARUM BRAUCHT IHR EINEN IMPACTFILM?

Es gibt bisher keine Antwort für das Thema. Es braucht eine Menge Menschen, die darüber nachdenken und Ideen haben. Ich hoffe auf das Potential der Interessenten und die daraus entstehende Vielfalt, z.B. auf Gemeinschaften, die evtl. als Hobbygärtner eine nicht mehr lukrative Plantage übernehmen… und weitere Ideen. Solange ich nur die Schönheit gezeigt habe, gab es viele Sympathisanten; als ich jedoch  auch die Nachteile einer Monokultur äußerte, nämlich das Spritzen mit anzusprechen, hatte ich den Eindruck, dass sich Unterstützer zurückzogen. Auch, um zu zeigen, dass jeder Einzelne Einfluss ausüben kann und schon immer ausübte – z.B. Kauf türkischer Kirschen, statt der regionalen, nur weil sie billiger sind, dazu dient das Medium Film sicher besser als nur ein Buch oder eine Ausstellung.